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Geschichte der Zahnmedizin



Das Vorbeugen, Erkennen und Behandeln von Erkrankungen im Mund-, Kiefer- und Zahnbereich ist das Ziel der Zahnmedizin. Daher auch der offizielle Name "Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde".

 

Die heilige. Apollonia ist die Schutzpatronin der Zahnmedizin.

(Während der Christenverfolgung wurde sie verschleppt, schlug ihr die Zähne aus und drohte damit, sie lebendig zu verbrennen, wenn sie ihren Glauben nicht verleugne. Sie sprang selbst in den Scheiterhaufen, während sie dabei laut betete.)


Im Gebiet der Indus-Kultur (2800-1800v. Chr.) wurden Zähne bereits behandelt.
Es hieß nicht erst im Mittelalter, dass eine Wurmart sich durch den Zahn frisst und dieser die Zahnschmerzen verursacht.


Im Mittelalter behandelte der ortsansässige Bader Zahnbeschwerden nebenbei mit. Der Bader wurde auch Zahnbrecher oder Zahnreißer genannt. Schmerzende Zähne wurden einfach "entfernt". Der Bader band den Patienten auf einem Stuhl fest und der Zahn wurde ohne jegliche Betäubung, dafür aber mit grobem Werkzeug raus gerissen. Dies ging einher mit unvorstellbaren Schmerzen.


Um die Blutung zu stillen benutzte der Bader ein glühendes Brenneisen.

Es galt als völlig normal, dass der Patient während der Behandlung das Bewusstsein verlor.
Diese Methode wurde bis 1829 angewendet.

 


Im 18. Jahrhundert wurden gerne Hunde-, Pavian- oder Schafzähne verwendet, um als Implantate zu dienen.

Seit Beginn des 19. Jahrhundert gibt es künstliche Zähne.


Die Bevölkerung kannte damals das "Zähne putzen" noch nicht. Drückende und unangenehme Speisereste zwischen den Zähnen wurden mit einfachen Zahnhölzern bestmöglich entfernt.
Nahezu jeder Erwachsene hatte zur damaligen Zeit früher oder später Karies.

 


Erst im 19. Jahrhundert kamen explosionsartig medizinische Erkenntnisse.
Ab 1845 gab es die ersten Betäubungsmittel in Form von Äther und Chloroform, um während der Behandlung die Schmerzen zu lindern.
Das Baltimore College of Dental Surgery entstand 1840 und war weltweit die erste zahnmedizinische Fakultät. Damit wurde die Zahnmedizin offiziell zur Profession und das "Basteln" und "Ausprobieren" der letzten Jahrtausende kam zu einem Ende.


Der erste Bohrer wurde in den 1870er Jahren vorgestellt. Betrieben wurde er durch treten eines Fußantriebes oder über ein Riemengetriebe. (Die Erfindung des Bohrers schreibt man eigentlich dem New Yorker Zahnarzt John Greenwood zu, der sich 1790 einen Zahnbohrer mit Spinnrad-Betrieb gebaut hat.)
Die heute üblichen Bohrer mit Luftantrieb verbreiteten sich erst Ende 1950.


Das heutige Studium der Zahnmedizin und das Studium der Medizin. Während des Studiums spezialisiert sich der Zahnmedizin-Student aber auf die Zahnmedizin und er bekommt mit seiner Approbation nicht das Recht die gesamte Heilkunde auszuüben, sondern "nur" auf dem Gebiet der Zahnheilkunde

 

 

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